Das Besondere der „jazzklub“-Session #06, die am 26. März 2025 – wie immer im „Pierre Grasse“ – stattfand, war nicht nur die außergewöhnliche Auswahl der Stücke, sondern auch die Tatsache, daß zum ersten Mal ausschließlich Mitglieder des Jazzkollektivs Halle e.V. zusammen und miteinander spielten.
Am 26. Februar 2025 fand der dritte „Jazzklub“ im Pierre Grasse statt. Dieses Mal spielte ein Quartett, bestehend aus: Alma Trunk an der Posaune, Volker Heuken am Vibraphon, Hannes Lingens am Schlagzeug und Albrecht Brandt am Kontrabass.
Seit dem 12. Februar 2025 gibt es jetzt eine jazz-jam-session – genauer gesagt: den „Jazzklub“ im Pierre Grasse, der nun jeden Mittwoch von 20.00 – 21.00 Uhr dort stattfinden wird. Für alle, die leider krank waren oder aus anderen Gründen nicht dabei sein konnten, wurde die Sendung live im „radio“ übertragen und mitgeschnitten.Hier ist nun die Aufnahme der Session vom 19. Februar, featuring: Mark Weschenfelder (sax), Albrecht Brandt (b) und Jan-Einar Groh (dr).
Timm Sureau ist promovierter Sozialanthropologe und hat sich in den letzten 20 Jahren intensiv mit dem Sudan beschäftigt.
Und da dieses riesige Land, im Nordosten des afrikanischen Kontinents, hierzulande meistens unter dem Radar bleibt, sprechen wir im ersten Teil dieser Serie über die historischen Entwicklungen, die zur Gründung des Sudans geführt haben und bewegen uns von dort aus in Richtung Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf der Spaltung des Landes im Jahre 2011.
Darüber hinaus erzählt Timm von seinen persönlichen Eindrücken, von der Kultur und den Menschen, die er bei seinen Aufenthalten gewinnen konnte – insbesondere was den Umgang miteinander, das Interesse an Literatur und politischem Diskurs, sowie, nicht zuletzt, die kulinarischen Gepflogenheiten, betrifft.
Und da es noch Vieles mehr zu erzählen gibt, speziell das Aufblühen der Musik nach dem Sturz des Langzeitdiktators al-Bashir (2019), wird es mindestens noch einen zweiten Teil dieser Gesprächsreihe geben.
An einem sonnigen Sonntagnachmittag sitze ich mit dem zeitbasierten Künstler Thomas Brück auf dem Clausberg – direkt über der Saale – und spreche über seine Arbeiten und Recherchen zum Thema Apokalypse. Da Thomas auch einen recht spannenden Lebenslauf hat, beginnen wir unsere Unterhaltung mit einem biografischen Rückblick und arbeiten uns dann Stück für Stück in die Gegenwart vor. Außerdem werden wir nicht nur von einem Hubschrauber überflogen, sondern auch von einer Singdrossel mit einem Privatkonzert beglückt.
Im zweiten Teil der Sendung schließen wir nahtlos an den Ersten an und sprechen über Konrad Behrs Studienzeit an der Bauhaus-Universität in Weimar, mit dem besonderen Fokus auf inspirierende Aspekte, Methoden und Begegnungen. In diesem Zusammenhang darf natürlich „mobile radio“ (Sarah Washington und Knut Aufermann) nicht unerwähnt bleiben. Und da der erste Teil der Sendung mit einem Hörspiel endete, das sich mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, diskutieren wir ausführlich die gesellschaftlichen Verschiebungen und Verwerfungen unserer Zeit. Außerdem besprechen wir eine Vielzahl von Konrads aktuellen Projekten, die sich in dem weiten Feld der experimentellen Medienkunst bewegen.
Vor einigen Tagen hatte ich das Vergnügen, mit Konrad Behr ein längeres Gespräch über das Leben, das Radio und den ganzen Rest, zu führen. Und da in mehreren Jahrzehnten Einiges zusammen kommt, reicht eine Stunde Radiosendung nicht aus, um „dem ganzen Rest“ gerecht zu werden.
Deswegen ist dies der 1. Teil der Sendung, in der es um Konrad Behrs radiologische Sozialisation, das frühe Experimentieren mit 8-Bit-Musik, seine musikalische Entwicklung und ein spätes Studium an der „Bauhaus Universität“ in Weimar gehen wird, die mit „bauhaus.fm“ auch einen eigenen Radiosender betreibt.
Dazwischen hören wir einige von Konrads signifikanten Arbeiten, inklusive eines „Vogelschisses“.