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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #17 ~ Gebhard Ullmann ~ im Pierre Grasse

Ein quadratisches Episodenbild. Oben links steht, in weißer Schrift auf purpurnem Hintergrund: "jazzklub #17". Darunter befindet sich ein dicker orangener und ein schmalerer pinker Balken, die sich über die gesamte Breite des Bildes zieht. Unter dem Balken steht, in etwas kleinerer Schrift:"gebhard ullmann". Rechts oben befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis, in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und "HALLE" untereinander angeordnet sind). Die unteren drei Viertel des Bildes werden von einem Foto ausgefüllt. Auf dem Foto spielt ein Jazz-Trio - Schlagzeuger, Kontrabassist und Saxophonist (v.l.n.r.) - vor einer Wand, die teilweise unverputzt und in rotes Licht getaucht ist. Zwischen Kontrabassist und Gitarrist strahlt ein gelblich-weißer Scheinwerfer die Wand an.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt & Gebhard Ullmann – © Jan Langhammer)

Der 17. „jazzklub“ fand am 12. November 2025 statt und hatte mit Gebhard Ullmann einen Musiker zu Gast, der auf auf rund 50 Jahre musikalischen Schaffens zurückblickt und der mit seiner geradezu ansteckenden Energie und Spielfreude diesen Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Beteiligten hat werden lassen.

Eine ausführliche Beschreibung von Gebhard Ullmanns Karriere würde den Platz sprengen. Deshalb hier ein Auszug aus dem sehr informativen Wikipedia-Artikel:

Ullmann arbeitet u. a. mit Paul Bley, Satoko Fujii, Armand Angster, Sylvain Kassap, Michael Rabinowitz, Ernst-Ludwig Petrowsky, dem Ensemble Percussion de Guinee, Han Bennink, William Parker, Herb Robertson, Bob Moses, Keith Tippett, Frank Gratkowski, Bobby Previte, Glen Moore, Lauren Newton, Andrew Cyrille, Sylvie Courvoisier, Alexander von Schlippenbach, Willem Breuker, Michael Riessler, Rita Marcotulli, Dieter Glawischnig, Tom Rainey, Sergeij Starostin, Beñat Achiary, Frank Möbus, Achim Kaufmann (Marbrakeys) oder Ivo Papasov. Mit Baby Sommers großformatiger Brotherhood & Sisterhood gastierte er 2023 bei JazzBaltica.

Weiterhin arbeitete er in verschiedensten Theater- und genreübergreifenden Projekten u. a. mit Otto Sander oder dem Heiner-Müller-Projekt von Hannes Zerbe.

Aktuelle Projekte sind – unter anderen:  „Hemisphere 4“, „Das Kondensat“ & „GULF of BERLIN“.

Und so war das Vorgespräch mit Gebhard Ullamnn zwar nicht ohne Erkenntnisse aber leider viel zu kurz.

Glücklicherweise spricht die Musik jedoch für sich und deshalb soll auch nicht unerwähnt bleiben, daß Tomy Suil im Vorgespräch, unter anderem, über sein aktuelles Projekt „BUMBIA – El Humano Primitivo“ spricht.

In diesem Sinne:

Viel Vergnügen beim Hören und auf Wiederhören!

Gebhard Ullmann – Tenor Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

/// today „radiyo“ is live ~ broadcasting „jazzklub“ #31 @ „Pierre Grasse“ ~ featuring Vinzenz Wieg (gt) & Tobias Brügge (sax) ~ tune in @ 19.45 // 7.45 p.m. ///

Ein Episodenbild. Auf einem Plakat befinden sich zahlreiche bunte Strukturen und Formen. Oben links steht "Jazzkollektiv Halle", in einer Trommel. Darunter "#31". Ganz unten ist zu lesen Jazzklub, Pierre Grasse, Mittwoch 19.30 - 21.00 Uhr. Oben rechts befindet sich ein blau eingefärbtes Foto eines Saxophonisten, der zwischen einem Schlagzeuger (links) und einem Kontrabassisten steht. Das Foto ist mit "tobias brügge" beschriftet. Unten links befindet sich das Foto eines Trios - Gitarrist, Kontrabassist und Schlagzeuger. Das Foto ist mit "vinzenz wieg & jonas schneider" beschriftet.
(© Dominik Dabrowski – Plakat, Jan Langhammer – Fotos & Bildmontage)
  • Tobias Brügge – Saxophone

  • Vinzenz Wieg – Guitar

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle – wie immer im „Pierre Grasse“. 

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen.
Oben links ist das Logo der Sendung.

 

Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #16 ~ Joel Podolski ~ im Pierre Grasse

Ein quadratisches Episodenbild. Oben links steht, in weißer Schrift auf blauem Hintergrund: "jazzklub #16". Darunter befindet sich ein pinker Balken, der sich über die gesamte Breite des Bildes zieht. Unter dem Balken steht, in etwas kleinerer Schrift:"joel podolski". Rechts oben befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis, in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und "HALLE" untereinander angeordnet sind). Die unteren drei Viertel des Bildes werden von einem Foto ausgefüllt. Auf dem Foto spielt ein Jazz-Trio - Schlagzeuger, Kontrabassist und Gitarrist (v.l.n.r.) - vor einer Wand, die teilweise unverputzt und in rotes Licht getaucht ist. Zwischen Kontrabassist und Gitarrist strahlt ein gelblich-weißer Scheinwerfer die Wand an.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt & Joel Podolski – © Jan Langhammer)

Der 16. „jazzklub“ fand am 29. Oktober 2025 statt – also gut einen Monat nach dem 1. „A-Minor“-Festival. Denn nach fünf Tagen Festival am Stück brauchte das Team erst mal eine kleine Pause zur Erholung und zum Reflektieren.

So traf es sich sehr gut, daß mit Joel Podolski ein Gitarrist zu Gast war, der nicht nur Mitglied des Jazzkollektivs Halle und des „Halle Large Ensembles“ ist, sondern auch das Festival besucht hatte.

Im Vorgespräch reflektieren wir deswegen folgerichtig über unsere Eindrücke während des Festivals, um dann darauf zu kommen, daß Joel zwar gebürtiger Hallenser ist und nun wieder hier lebt, zwischendurch aber auch ein paar Jahre in Hannover verbracht hat, um dort ein Studium der Jazz-Gitarre zu absolvieren und in diversen Bands zu spielen.

Und wie es beim „jazzklub“ gute Tradition ist war auch die Auswahl der Songs, die an diesem Abend gespielt wurden, von Joels Wünschen und Vorlieben geprägt. 

Joel Podolski – Guitar

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #15 ~ A-Minor⭐︎All⭐︎Star⭐︎Band ~ im Pierre Grasse

Ein quadratisches Episodenbild. Oben links steht, in weißer Schrift auf violettem Hintergrund: "jazzklub #15". Darunter steht, in etwas kleinerer Schrift und auf einem roten Balken, der sich über die gesamte Breite des Bildes zieht: "a-minor*all*star*band". Oben rechts befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis, in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und "HALLE" untereinander angeordnet sind). Im Zentrum des Bildes befindet sich das gelbe Plakat des 1. "A-Minor"-Festivals. Auf dem Plakat ist zu lesen (von oben nach unten): A-minor-Festival 18.-21. September25 Experimentelle Musik Improvisation Filme/Konzerte/Workshops * WUK Theater Quartier * Puschkino * Templerkapelle Mücheln * Dom Im unteren Zentrum des Plakats befindet sich eine große Spechblase in der "Ey Meiner!" steht. Die Sprechblase kommt aus der schwarzen Silhouette eines Kopfes, am rechten Rand des Plakates. Darunter ist zu lesen: Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle JAZZ (auf der gesamten Breite des Plakats) Alle Infos: www.jazzkollektiv-halle.de
(© Plakat: Helmut Brade, Bildmontage: Jan Langhammer)

Der 15. Jazzklub fand am 17. September 2025 statt und stand ganz im Zeichen der Vorfreude auf das erste „A-Minor“-Festival, das am folgenden Tag offiziell starten sollte und war somit auch die inoffizielle Eröffnung und ein Warm-Up für die kommenden Tag.

Deswegen bestand die Band auch ausschließlich aus Mitgliedern des Jazzkollektivs Halle, die an der Durchführung des Festivals beteiligt waren.

Und wie bei jeder Premiere war die Stimmungslage am Vorabend eine Mischung aus freudiger Erwartung und nervöser Anspannung, die auch im Vorgespräch mit Hannes Lingens zum Ausdruck kommt.

Im Anschluss sprechen wir über das vielfältige Programm des Festivals, das – über vier Tage und fünf verschiedene Orte verteilt – ein breites und kontrastreiches musikalisches Spektrum bereit hielt, das durch Filme und einen Workshop noch ergänzt wurde.

Das Repertoire des 15. Jazzklubs kam glücklicherweise ganz ohne nervöse Anspannung aus und ist eine fröhliche Mischung aus Klassikern der Jazzgeschichte.

Christoph Michl – Tenor Saxophone

Simon Stich – Soprano Saxophone

Vinzenz Wieg – Guitar

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #14 ~ Ben Lehmann & Florian Müller ~ im Pierre Grasse

Ein quadratisches Episodenbild. Auf gelbem Hintergrund steht, oben links in weißer Schrift: jazzklub #14 und darunter, in etwas kleinerer Schrift: ben lehmann & florian müller. Dazwischen verläuft ein violetter Balken über die gesamte Breite des Bildes. Oben rechts befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis in dem die Worte "Jazz", "Kollektiv" und "Halle" übereinander angeordnet sind). DIe übrigen 4/5 des Bildes werden von dem Foto einer Band gefüllt. Links sitzt ein Schlagzeuger mit einem schwarzen Hut an seinem Schlagzeug, während er in ein Mikrofin spricht, das er mit der linken Hand hält. In der Mitte lehnt ein Kontrabassst an seinem Kontrabass. Und links steht ein Gitarrist, mit umgehängter brauner E-Gitarre, der in die Kamera lächelt. Die Band steht vor einer teilweise unverputzten Wand, die rot und geld angestrahlt wird. Zwischen Kontrabassist und Gitarrist hängt ein altes Schwarz-Weiß-Photo an der Wand, auf dem ein Mann mit Vollbart und Anzug zu sehen ist.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Ben Lehmann und Florian Müller – © Jan Langhammer)

Der 14. Jazzklub begann mit einer ersten allgemeinen Verunsicherung: würden Ben Lehmann und Florian Müller rechtzeitig mit dem Zug in Halle ankommen, um pünktlich 20.00 Uhr das Konzert zu eröffnen?

Eine spannende Situation für alle Beteiligten, die der Moderator für ein Gespräch mit Jakob Rehbein vom „ALS_OB kollektiv“ nutzte. Ein Tanz- und Performance-Kollektiv, das schon seit einiger Zeit mit außergewöhnlichen Aktionen und Performances in Erscheinung tritt.

Glücklicherweise betrat dann schließlich auch Ben Lehmann kurz nach acht den Raum und konnte im Vorgespräch von der Fahrt und der Rettung in letzter Minute berichten.

Musikalisch drehte sich an diesem Abend alles um Thelonious Monk, was ja auch irgendwie sehr gut zu einer Anreise passt, die von Improvisation und wechselnden Tempi geprägt war.

Florian Müller – Guitar

Ben Lehmann – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #12 ~ Thomas Gruss ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. Im oberen Fünftel des Bildes steht oben links - weiß auf violettem Hintergrund: "jazzklub #12". Darunter, in etwas kleinerer weißer Schrift: "thomas gruss". Dazwischen befindet sich ein orange-gelber Balken, der über die gesamte Breite des Bildes reicht. In der rechten oberen Ecke befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und HALLE" untereinander angeordnet sind). Der Rest des Bildes wird von zwei großen und einem sehr kleinem Foto eingenommen. Links spielen ein Schlagzeuger und ein Kontrabassist ihre jeweiligen Instrumente vor einer roten Wand und rechts spielt ein Saxophonist sein Instrument - ebenfalls vor einer roten Wand, die von einem weißen Scheinwerfer beleuchtet wird. Zwischen den beiden großen Fotos befindet sich unten noch ein sehr kleines Foto, auf dem ein sehr sehr kleiner selbstgebastelter Holzstuhl zu sehen ist, der vor einer braunen Wand und auf grauem Steinboden steht.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt & Thomas Gruss – © Jan Langhammer)

Beim „jazzklub #12“ befinden wir uns schon mitten im Vorsommer (2025) und es ist entsprechend hell und heiß und trotzdem gut besucht.

Das mag womöglich auch an Thomas Gruss gelegen haben, der zum einen als Saxophonlehrer am halleschen Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ dafür sorgt, daß junge Talente nicht den Mut verlieren, zum anderen aber auch bei der „GOOD OL’ BLUES BROTHERS BOYS BAND“ das Jailhouse oder jeden anderen Tanzsaal rockt.

Und so unterhalten wir uns im Vorgespräch auch über Christoph Michl, der mittlerweile in Mannheim Saxophon studiert, schon mehrmals beim „jazzklub“ zu Gast war und von Thomas unterrichtet wurde.

Außerdem hatte Thomas zwei Eigenkompositionen mitgebracht, die im Laufe des Abend gespielt wurden.

Und da wir uns im Juni 2025 schon in der heißen Phase der Vorbereitung des 1. „A-Minor“-Festivals befanden spreche ich im Anschluss mit Hannes Lingens über die Spendenkampagne, die damals gerade begonnen hatte und glücklicherweise dazu beigetragen hat, das erste Festival des Jazzkollektivs Halle zu ermöglichen.

Vielen herzlichen Dank nochmal an alle, die gespendet haben!

Thomas Gruss – Tenor Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

/// Nun ist es soweit: der Film über das 1. „A-Minor“-Festival für Jazz und improvisierte Musik (18.-21. 09. 2025) ist fertig und freut sich darauf, angeschaut zu werden ///

(„A-Minor-Festival“-Video auf Youtube)

Mehr Infos zum Festival gibt’s beim Jazzkollektiv Halle.

Ein herzlicher Dank geht an Tim Nowitzki für’s Filmen und Editieren.

Vielen herzlichen Dank auch an Claus Stoermer, der während des Festivals für den guten Ton verantwortlich war und auch die Aufnahmen gemacht und bearbeitet hat.

Und schließlich noch ein herzlicher Dank an Alejandro Weyler, der für den guten Klang im Film gesorgt hat.

Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #11 ~ Bastian Duncker ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. Oben links steht weiß auf dunkelblauem Hintergrund: "jazzklub #11". Darunter befindet sich ein orangener Balken unter dem der Name "bastian duncker" steht (wieder weiß auf blau). In der rechten oberen Ecke befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis, in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und "HALLE" untereinander stehen. Darunter füllt ein Foto eines Jazztrios die unteren vier Fünftel des Bildes. Die Band besteht aus einem Schlagzeuger (links), einem Kontrabassisten (MItte) und einem Saxophonisten (rechts). In der unteren linken Ecke sind diverse Schlagwerkzeuge (Besen, Sticks, e.t.c.) des Schlagzeugers zu sehen, die auf der Hülle der Basstrommel liegen. Die Wand hinter der Band ist teilweise unverputzt und wird rot und gelb angestrahlt. Außerdem tanzen in der rechten obreren Ecke die Reflexionen einer Diskokugel. In der rechten unteren Ecke befinden sich eine rote Lampe und ein, vom Foto angeschnittener, Stuhl mit grüner Sitzfläche.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt und Bastian Duncker – © Jan Langhammer)

Der elfte „jazzklub“ fand pünktlich zu Thomas Wright „Fats“ Wallers 121. Geburtstag statt.

Wir wissen das von Bastian Duncker, der durch die Songs des Abends moderierte und – unter anderem – auch eine Anekdote zum Besten gab, die aus der Zeit der Prohibition stammt und Al Capone mit Fats Waller aufs Tragikomischste verbindet.

Der Radiomacher wiederum lernte Bastian Duncker bereits vor ca. 20 Jahren kennen und so gibt es im Vorgespräch allerlei anekdotischen Smalltalk, aber auch hörenswerte Neugkeiten von Bastians aktuellen Projekten.

Namentlich das frisch veröffentlichte Album von Kati Briens Dream Band, das auf den schönen Namen „Zelebrity Zebra“ hört oder die noch frischere Zusammenarbeit mit der Harfenistin Anna Steinkogler.

Im Anschluss gibt Hannes Lingens Einblicke in die Entstehung der Set-List eines jazzklubs – also: wie die Auswahl der Songs, in Absprache mit dem / der jeweiligen Musiker:in, vonstatten geht.

Und schließlich sprechen wir über das „A-Minor“-Festival, das damals noch in der Zukunft lag.

Bastian – Duncker – Alto-Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #10 ~ Christopher Kunz ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. Oben links steht weiß auf blauem Hintergrund: Jazzklub #10. Darunter, in kleinerer weißer Schrift und auf orangenem Hintergrund: christopher kunz. Oben rechts befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (ein weißer Kreis, in dem die Worte Jazz, Kollektiv und Halle untereinander stehen). Im Zentrum des Bildes befindet sich das Foto eines Jazz-Trios, bestehend aus einem Schlagzeuger (links), einem Kontrabassisten (Mitte) und einem Saxophonisten (rechts). Das Trio spielt vor einer Wand, die teilweise unverputzt und in rotes Licht getaucht ist. Links, neben dem Kopf des Saxophonisten, hängt ein sehr altes Foto eines bärtigen Mannes im Anzug an der Wand. Der Saxophonist wird von hinten von einem gelben und einem weißen Scheinwerfer angestrahlt, sodaß er eine Aura zu haben scheint.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt, Christopher Kunz – © Jan Langhammer)

Beim zehnten „jazzklub“ befinden wir uns schon mitten im Mai (2025) und dementsprechend ist die Stimmung frühlingshaft bis sommerlich, was nicht zuletzt an Christopher Kunz lag, der nicht nur verschiedene Saxophone spielte, sondern auch die Moderation des Abends übernommen hat. Außerdem erklingt, neben einer Eigenkompostion, auch eine Uraufführung eines seiner neuesten Songs.

Im Vorgespräch taucht zum ersten Mal Hannes Lingens auf, der ja einer der Gastgeber und Erfinder des „jazzklubs“ ist und der sonst vor allem durch exzellente Besenarbeit in Erscheinung tritt.

Dort reflektieren wir über modische Aspekte, über Percussion, Akkordeon und Vibraphon und wie das alles mit Sven-Åke Johansson zusammenhängt. Eine Hörempfehlung gibt es auch – nämlich der Schlagwerker William Winant.

Schließlich kommt auch Christopher Kunz ans Mikrofon und erzählt von seinen musikalischen Einflüssen (Ornette Coleman, Joe Lovano, Spektralmusik, Gérard Grisey, Tristan Murail). Im Anschluss sprechen wir über Christophers zahlreiche musikalische Projekte und schließen den Kreis zum „jazzklub“ #03, in dem Volker Heuken am Vibraphon zusammen mit Alma Trunk (Posaune) zu Gast war und mit dem er vor langer Zeit er seine erste Band gründete und immer noch zusammen mit ihm spielt.

Christopher Kunz – Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #09 ~ Max Diller ~ im Pierre Grasse

Ein quadratisches Episodenbild. Auf dunkelrotem Hintergrund steht oben links in weißer Schrift: jazzklub #09 - darunter, in kleinerer Schrift: Max Diller. Oben links befindet sich das weiße Logo des Jazzkollektivs (ein Kreis, in dem "Jazz Kollektiv Halle" steht). Darunter befindet sich ein Foto eines Trompeters (kurze dunkle Haare, Brille, blauer Pullover, schwarze Hose und schwarz-weiße Turnschuhe), der auf einem roten Sessel sitzt und auf seine Trompete herab blickt, die er in den Händen hält. Das Foto nimmt die unteren vier Fünftel des Bildes ein. Das Foto ist aus der Froschperspektive aufgenommen. Hinter dem Trompeter befindet sich eine dunkle Tür und auf beiden Seiten der Tür eine weiße Wand, die schwach beleuchtet ist.
(© Foto: Lukas Diller, © Bild: Jan Langhammer)

Der neunte Jazzklub wurde überschattet vom plötzlichen Tod Tom Wolters, der über Jahrzehnte hinweg die hallesche Kulturszene prägte und belebte und mit dem „WUK Theaterquartier“ einen einzigartigen Ort – mit dem „WUK Theater Schiff“ genau genommen zwei Orte – geschaffen hat, die nicht nur eine feste Größe in der freien Theaterszene darstellen, sondern durch ihre Offenheit für Experimente und eben auch für Musik, jenseits der etablierten und ausgetretenen Pfade, neue Spiel-Räume eröffnen.

Mit Tom Wolter verlor das Jazzkollektiv Halle einen langjährigen Kooperationspartner, der durch seine Offenheit und seinen enthusiastischen Tatendrang einen ganze Reihe von Veranstaltungen ermöglichte, von denen das „A-Minor“-Festival für Jazz und Improvisierte Musik, nur den vorläufigen Höhepunkt darstellte und das wir noch zusammen geplant hatten.

Zudem war Max Diller stark erkältet, was in der Summe zu einer recht gedämpften Stimmung führte.

So ist der neunte Jazzklub nicht zuletzt auch ein Zeitdokument, das musikalisch jedoch glücklicherweise nicht ohne leuchtende oder gar heitere Momente daher kam. Zumal Max Diller mit seiner Band „Blossom“ gerade ein neues Album veröffentlicht hatte, das auf den melancholischen Namen „Solastalgia“ hört (die Bedeutung dieses Namens wird, unter anderem, im Vorgespräch geklärt) und von dem der lautmalerische Song „Planierraupe“ gespielt wurde.

Und schließich führte Albrecht Brandt gewohnt vergnüglich durch den Abend – The Show Must Go On.

Max Diller – Trumpet

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.