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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #12 ~ Thomas Gruss ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. Im oberen Fünftel des Bildes steht oben links - weiß auf violettem Hintergrund: "jazzklub #12". Darunter, in etwas kleinerer weißer Schrift: "thomas gruss". Dazwischen befindet sich ein orange-gelber Balken, der über die gesamte Breite des Bildes reicht. In der rechten oberen Ecke befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und HALLE" untereinander angeordnet sind). Der Rest des Bildes wird von zwei großen und einem sehr kleinem Foto eingenommen. Links spielen ein Schlagzeuger und ein Kontrabassist ihre jeweiligen Instrumente vor einer roten Wand und rechts spielt ein Saxophonist sein Instrument - ebenfalls vor einer roten Wand, die von einem weißen Scheinwerfer beleuchtet wird. Zwischen den beiden großen Fotos befindet sich unten noch ein sehr kleines Foto, auf dem ein sehr sehr kleiner selbstgebastelter Holzstuhl zu sehen ist, der vor einer braunen Wand und auf grauem Steinboden steht.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt & Thomas Gruss – © Jan Langhammer)

Beim „jazzklub #12“ befinden wir uns schon mitten im Vorsommer (2025) und es ist entsprechend hell und heiß und trotzdem gut besucht.

Das mag womöglich auch an Thomas Gruss gelegen haben, der zum einen als Saxophonlehrer am halleschen Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ dafür sorgt, daß junge Talente nicht den Mut verlieren, zum anderen aber auch bei der „GOOD OL’ BLUES BROTHERS BOYS BAND“ das Jailhouse oder jeden anderen Tanzsaal rockt.

Und so unterhalten wir uns im Vorgespräch auch über Christoph Michl, der mittlerweile in Mannheim Saxophon studiert, schon mehrmals beim „jazzklub“ zu Gast war und von Thomas unterrichtet wurde.

Außerdem hatte Thomas zwei Eigenkompositionen mitgebracht, die im Laufe des Abend gespielt wurden.

Und da wir uns im Juni 2025 schon in der heißen Phase der Vorbereitung des 1. „A-Minor“-Festivals befanden spreche ich im Anschluss mit Hannes Lingens über die Spendenkampagne, die damals gerade begonnen hatte und glücklicherweise dazu beigetragen hat, das erste Festival des Jazzkollektivs Halle zu ermöglichen.

Vielen herzlichen Dank nochmal an alle, die gespendet haben!

Thomas Gruss – Tenor Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

/// Nun ist es soweit: der Film über das 1. „A-Minor“-Festival für Jazz und improvisierte Musik (18.-21. 09. 2025) ist fertig und freut sich darauf, angeschaut zu werden ///

(„A-Minor-Festival“-Video auf Youtube)

Mehr Infos zum Festival gibt’s beim Jazzkollektiv Halle.

Ein herzlicher Dank geht an Tim Nowitzki für’s Filmen und Editieren.

Vielen herzlichen Dank auch an Claus Stoermer, der während des Festivals für den guten Ton verantwortlich war und auch die Aufnahmen gemacht und bearbeitet hat.

Und schließlich noch ein herzlicher Dank an Alejandro Weyler, der für den guten Klang im Film gesorgt hat.

Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #11 ~ Bastian Duncker ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. Oben links steht weiß auf dunkelblauem Hintergrund: "jazzklub #11". Darunter befindet sich ein orangener Balken unter dem der Name "bastian duncker" steht (wieder weiß auf blau). In der rechten oberen Ecke befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (weißer Kreis, in dem die Worte "JAZZ", "KOLLEKTIV" und "HALLE" untereinander stehen. Darunter füllt ein Foto eines Jazztrios die unteren vier Fünftel des Bildes. Die Band besteht aus einem Schlagzeuger (links), einem Kontrabassisten (MItte) und einem Saxophonisten (rechts). In der unteren linken Ecke sind diverse Schlagwerkzeuge (Besen, Sticks, e.t.c.) des Schlagzeugers zu sehen, die auf der Hülle der Basstrommel liegen. Die Wand hinter der Band ist teilweise unverputzt und wird rot und gelb angestrahlt. Außerdem tanzen in der rechten obreren Ecke die Reflexionen einer Diskokugel. In der rechten unteren Ecke befinden sich eine rote Lampe und ein, vom Foto angeschnittener, Stuhl mit grüner Sitzfläche.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt und Bastian Duncker – © Jan Langhammer)

Der elfte „jazzklub“ fand pünktlich zu Thomas Wright „Fats“ Wallers 121. Geburtstag statt.

Wir wissen das von Bastian Duncker, der durch die Songs des Abends moderierte und – unter anderem – auch eine Anekdote zum Besten gab, die aus der Zeit der Prohibition stammt und Al Capone mit Fats Waller aufs Tragikomischste verbindet.

Der Radiomacher wiederum lernte Bastian Duncker bereits vor ca. 20 Jahren kennen und so gibt es im Vorgespräch allerlei anekdotischen Smalltalk, aber auch hörenswerte Neugkeiten von Bastians aktuellen Projekten.

Namentlich das frisch veröffentlichte Album von Kati Briens Dream Band, das auf den schönen Namen „Zelebrity Zebra“ hört oder die noch frischere Zusammenarbeit mit der Harfenistin Anna Steinkogler.

Im Anschluss gibt Hannes Lingens Einblicke in die Entstehung der Set-List eines jazzklubs – also: wie die Auswahl der Songs, in Absprache mit dem / der jeweiligen Musiker:in, vonstatten geht.

Und schließlich sprechen wir über das „A-Minor“-Festival, das damals noch in der Zukunft lag.

Bastian – Duncker – Alto-Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #10 ~ Christopher Kunz ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. Oben links steht weiß auf blauem Hintergrund: Jazzklub #10. Darunter, in kleinerer weißer Schrift und auf orangenem Hintergrund: christopher kunz. Oben rechts befindet sich das Logo des Jazzkollektivs Halle (ein weißer Kreis, in dem die Worte Jazz, Kollektiv und Halle untereinander stehen). Im Zentrum des Bildes befindet sich das Foto eines Jazz-Trios, bestehend aus einem Schlagzeuger (links), einem Kontrabassisten (Mitte) und einem Saxophonisten (rechts). Das Trio spielt vor einer Wand, die teilweise unverputzt und in rotes Licht getaucht ist. Links, neben dem Kopf des Saxophonisten, hängt ein sehr altes Foto eines bärtigen Mannes im Anzug an der Wand. Der Saxophonist wird von hinten von einem gelben und einem weißen Scheinwerfer angestrahlt, sodaß er eine Aura zu haben scheint.
(v.l.n.r.: Hannes Lingens, Albrecht Brandt, Christopher Kunz – © Jan Langhammer)

Beim zehnten „jazzklub“ befinden wir uns schon mitten im Mai (2025) und dementsprechend ist die Stimmung frühlingshaft bis sommerlich, was nicht zuletzt an Christopher Kunz lag, der nicht nur verschiedene Saxophone spielte, sondern auch die Moderation des Abends übernommen hat. Außerdem erklingt, neben einer Eigenkompostion, auch eine Uraufführung eines seiner neuesten Songs.

Im Vorgespräch taucht zum ersten Mal Hannes Lingens auf, der ja einer der Gastgeber und Erfinder des „jazzklubs“ ist und der sonst vor allem durch exzellente Besenarbeit in Erscheinung tritt.

Dort reflektieren wir über modische Aspekte, über Percussion, Akkordeon und Vibraphon und wie das alles mit Sven-Åke Johansson zusammenhängt. Eine Hörempfehlung gibt es auch – nämlich der Schlagwerker William Winant.

Schließlich kommt auch Christopher Kunz ans Mikrofon und erzählt von seinen musikalischen Einflüssen (Ornette Coleman, Joe Lovano, Spektralmusik, Gérard Grisey, Tristan Murail). Im Anschluss sprechen wir über Christophers zahlreiche musikalische Projekte und schließen den Kreis zum „jazzklub“ #03, in dem Volker Heuken am Vibraphon zusammen mit Alma Trunk (Posaune) zu Gast war und mit dem er vor langer Zeit er seine erste Band gründete und immer noch zusammen mit ihm spielt.

Christopher Kunz – Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“.

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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #09 ~ Max Diller ~ im Pierre Grasse

Ein quadratisches Episodenbild. Auf dunkelrotem Hintergrund steht oben links in weißer Schrift: jazzklub #09 - darunter, in kleinerer Schrift: Max Diller. Oben links befindet sich das weiße Logo des Jazzkollektivs (ein Kreis, in dem "Jazz Kollektiv Halle" steht). Darunter befindet sich ein Foto eines Trompeters (kurze dunkle Haare, Brille, blauer Pullover, schwarze Hose und schwarz-weiße Turnschuhe), der auf einem roten Sessel sitzt und auf seine Trompete herab blickt, die er in den Händen hält. Das Foto nimmt die unteren vier Fünftel des Bildes ein. Das Foto ist aus der Froschperspektive aufgenommen. Hinter dem Trompeter befindet sich eine dunkle Tür und auf beiden Seiten der Tür eine weiße Wand, die schwach beleuchtet ist.
(© Foto: Lukas Diller, © Bild: Jan Langhammer)

Der neunte Jazzklub wurde überschattet vom plötzlichen Tod Tom Wolters, der über Jahrzehnte hinweg die hallesche Kulturszene prägte und belebte und mit dem „WUK Theaterquartier“ einen einzigartigen Ort – mit dem „WUK Theater Schiff“ genau genommen zwei Orte – geschaffen hat, die nicht nur eine feste Größe in der freien Theaterszene darstellen, sondern durch ihre Offenheit für Experimente und eben auch für Musik, jenseits der etablierten und ausgetretenen Pfade, neue Spiel-Räume eröffnen.

Mit Tom Wolter verlor das Jazzkollektiv Halle einen langjährigen Kooperationspartner, der durch seine Offenheit und seinen enthusiastischen Tatendrang einen ganze Reihe von Veranstaltungen ermöglichte, von denen das „A-Minor“-Festival für Jazz und Improvisierte Musik, nur den vorläufigen Höhepunkt darstellte und das wir noch zusammen geplant hatten.

Zudem war Max Diller stark erkältet, was in der Summe zu einer recht gedämpften Stimmung führte.

So ist der neunte Jazzklub nicht zuletzt auch ein Zeitdokument, das musikalisch jedoch glücklicherweise nicht ohne leuchtende oder gar heitere Momente daher kam. Zumal Max Diller mit seiner Band „Blossom“ gerade ein neues Album veröffentlicht hatte, das auf den melancholischen Namen „Solastalgia“ hört (die Bedeutung dieses Namens wird, unter anderem, im Vorgespräch geklärt) und von dem der lautmalerische Song „Planierraupe“ gespielt wurde.

Und schließich führte Albrecht Brandt gewohnt vergnüglich durch den Abend – The Show Must Go On.

Max Diller – Trumpet

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #08 ~ Martin Hanisch & Claudius Stallbaum ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. In einem orangenen Quadrat steht oben links "jazzklub #08" in weißer Schrift. Oben rechts befindet das schwarze kreisrunde Logo des Jazzkollektivs Halle (in dem "Jazz Kollektiv Halle" steht). Darunter, in etwas kleinerer weißer Schrift stehen die Namen der Musiker: Martin Hanisch & Claudius Stallbaum, sowie Albrecht Brandt & Jonas Schneider. Letztere beiden Namen befinden sich auf dem Photo der Band, welches die unteren drei Viertel des Bildes einnimmt. Von links nach recht spielen dort: ein Tenor-Saxophonist, ein Alt-Saxophonist, ein Kontrabassist und ein Schlagzeuger. Der ganze Raum ist in rotes und orangenes Licht getaucht. Links und recht leuchtet jeweils ein Scheinwerfer in gelbem, bzw. viollettem Licht.
(v.l.n.r.: Martin Hanisch, Claudius Stallbaum, Albrecht Brandt und Jonas Schneider – © Bild: Jan Langhammer)

Die achte Ausgabe des „jazzklubs“ besticht nicht nur durch die exquisite Auswahl der Songs, die von keinen Geringeren als Wayne Shorter, John Coltrane, Thelonius Monk, Charlie Parker und Sam Rivers stammen, sondern auch durch ein überaus unterhaltsames Gespräch mit Martin Hanisch, der, neben diversen Holzblasinstrumenten, auch Gitarre bei den „Oschis“ spielt.

In diesem „jazzklub“ spielt er allerdings Tenor-Saxophon, zusammen mit Claudius Stallbaum, der das Alt-Saxophon bedient. Und – wie sich herausstellt – spielen die Beiden zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder miteinander.

Außerdem ist Jonas Schneider am Schlagzeug mehr als bloß die Vertretung von Hannes Lingens, sondern eine willkommene Abwechslung im rhythmischen Bereich.

Abgerundet wird das Ganze durch Albrecht Brandt, der mit seinem Kontrabass nicht nur das Fundament des Groove besorgt, sondern auch heiter und lehrreich durch den Abend moderiert.

Martin Hanisch – Tenor Saxophone

Claudius Stallbaum – Alto Saxophone

Albrecht Brandt – Double Bass

Jonas Schneider – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“

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Serendipity-Spezial featuring „Serendipity – Vom Finden und Suchen“ // Artist Talk im „Blech“ – Raum für Kunst Halle e.V.

Ein quadratisches Episodenbild. Der Hintergrund besteht aus gelben Struckturen, Linien und Quadraten mit unterschiedlicher Deckkraft. Darüber steht geschrieben: "SERENDIPITY Vom Finden und Suchen". Am unteren Rand des Bildes befindet sich ein blauer Balken in dem mit weißer Schrift steht: "/// artist talk w/ Susanne Langbehn // Leona Blum // Anna Bergold // Lukas Niedermeier // Jana Isabella Luck ///".
(© Thomas Kober)

Auf diesen Moment habe ich seit Jahren gewartet: eine Veranstaltung heißt so wie meine Radiosendung. Und deswegen gab es auch kein Vertun und die Vernissage, mit dem einführenden Artist Talk / dem Künstler:innen-Gespräch der Ausstellung „Serendipity – Vom Finden und Suchen“, wurde live übertragen und freut sich nun auf Hörer:innen mit besonderem Interesse am „aktiven Glück“.

Info-Text der Ausstellung, die vom 05. ‒ 27. Juli 2025 im

BLECH – Raum für Kunst Halle e.V. – zu sehen war:

„Wir sind alle so aufgewachsen, dass wir einen Plan haben wollen, eine Strategie. Aber das Unerwartete lauert überall. Unsere Forschung zeigt, es gibt das ‚blinde Glück‘, also Dinge, die uns so passieren, auf die wir keinen wirklichen Einfluss haben. Auf der anderen Seite gibt es die Serendipität, also das ‚aktive Glück‘, wo es darauf ankommt, wie wir mit dem Zufall umgehen.“

Christian Busch

Die Beobachtungen von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist, kann zur Inspirationsquelle für künstlerische Arbeiten werden. Alltägliche Objekte, Materialien und Handlungen faszinieren uns. Wir sammeln, entwickeln Versuchsreihen, experimentieren und beobachten. Die so entstandenen künstlerischen Sammlungen und Archive werfen einen spielerisch-forschenden Blick auf das Leben.

In der Gruppenausstellung wird die Schnittstelle von Kunst und Forschung in den Fokus genommen. Die ausgestellten Arbeiten beleuchten unterschiedliche Themen mit einer Bandbreite von persönlichen Beobachtungen bis hin zur künstlerischen Forschung. 

KURATION: Leona Blum und Susanne Langbehn

AUSSTELLENDE:

Anna Bergold, Leona Blum, Thomas Kober, Susanne Langbehn, Jana Isabella Luck, Lukas Niedermeier, Ines Schäfer

GRAFIK: Thomas Kober

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Serendipity-Spezial featuring „Jazzklub“ #07 ~ „We See Trio“ ~ im Pierre Grasse

Ein Episodenbild. In einem rot beleuchteten Raum spielt ein Jazztrio, bestehend aus einem Pianisten an seinem E-Piano (links), einem Kontrabassisten (Mitte) und einem Schlagzeuger (rechts). Vor dem Pianisten ragt ein Mikrofon mit einem roten Windschutz ins Bild (ganz links). Rechts über dem Schlagzeuger hängt ein sehr altes Schwarz-Weiß-Photo eines bärtigen Mannes an der Wand (ganz rechts).
„We See Trio“ (© Jan Langhammer)

Am 2. April war es 19.45 Uhr zum ersten Mal immer noch hell im „Pierre Grasse“ und passend dazu spielte das „We See Trio“ ausschließlich Stücke von Duke Ellington und Thelonious Monk.

Gregor Forbes – Piano

Albrecht Brandt – Double Bass

Pablo Tarantino – Drums

„We See Trio“ live im „Blue Note“ in Dresden (Video)

Pierre Grasse

jazzkollektiv halle

Crowdfunding für das „A-minor“-Festival für Jazz und improvisierte Musik

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Serendipity featuring Sudan // Timm Sureau – Teil 3

Ein Episodenbild, das in drei Teile unterteilt ist. Im oberen linken Teil ist ein Foto einer Demonstration im Südsudan, mit zahlreichen Menschen, die Fahnen des Südsudans schwenken und zum Teil Fäuste in die Luft recken. Oben rechts sitzen mehrer Menschen unter einem Baum. Im Vordergrund sind viele verschiedene Gefäße mit Nahrung. Unten ist ein Foto, das bei Nacht aufgenommen wurde. Die Silhoutten von mehreren Menschen werden von einem Scheinwerfer hinter ihnen beleuchtet. Links unten steht: Serendipity featuring Sudan // Timm Sureau Teil 3

Im dritten Teil dieser Serie berichtet Timm Sureau vor allem von seinen Erlebnissen im Südsudan, wo er sich während des Unabhängigkeitsprozesses (2010/ 2011) aufhielt – genauer gesagt in Malakal (damals Hauptstadt des Bundesstaates „Upper Nile State“ – heute „Central Upper Nile“) – um eben die Entstehung dieses neuen Staates zu erforschen.

Neben enormer Euphorie und großen Hoffnungen für das neue Land brachen jedoch relativ schnell auch bewaffnete Konflikte aus, die Timm zum Verlassen der Stadt zwangen.

Angekommen in Torit (Hauptstadt des Bundesstaates „Eastern Equatoria“) erfahren wir nun endlich auch wie Timm zu seinem Fahrrad gekommen ist und warum er es eigentlich so dringend brauchte.

Zum Ende der Sendung gelangen wir schließlich in die Gegenwart und sprechen über die aktuelle Lage im Sudan und welche Perspektiven und Hoffnungen es angesichts der herrschenden Situation – beziehungsweise der herrschenden Konfliktparteien – geben kann.

>>> Timm Sureau @ Max-Planck-Institut

>>> Timm Sureau @ Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

>>> Sudan

>>> Südsudan

>>> Juba – Hauptstadt des Südsudan

>>> Malakal – Hauptstadt des Bundesstaates Central Upper Nile

>>> Upper Nile University (Malakal)

>>> Torit – Hauptstadt des Bundesstaates Eastern Equatoria im Südsudan

>>> Sudanesische Streitkräfte

>>> Rapid Support Forces (RSF)

>>> Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

>>> Port Sudan / Bur Sudan

(das © der Fotos für das Episodenbild dieser Sendung liegt bei der Max-Planck-Gesellschaft und Timm Sureau – vielen Dank für die freundliche Genehmigung)

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Serendipity featuring Sudan // Timm Sureau – Teil 2

Ein dreigeteiltes Episodenbild. In der oberen Hälfte sind sudanesische Menschen auf einer Demonstration. Auf einem Transparent steht: Unity, Respect and Freedom. Unten links befinden sich drei südsudanesische Männer, die ein Schild halten, auf den "Unity by Force is Slavery -Vote for Freedom", steht. Unten rechts ist eine sudanesische Wüstenlandschaft, mit antiken spitzen Pyramiden. Im Zentrum dieses Bildes befinden sich zwei Menschen.

Im zweiten Teil der Serie über den Sudan sitzen wir nun bei Timm Sureau zu Hause und unterhalten uns über Timms Erfahrungen, die er bei seinen Forschungsreisen sammeln konnte.

Zu Beginn unseres Gespräches liegt der Fokus auf kulturellen und sozialen  Eigenheiten, insbesondere dem Umgang mit dem Fehlen einer Kranken- bzw. Sozialversicherung, sowie einem sehr speziellen System der kollektiven Geldverteilung.

Später reden wir über den Versuch, den „Arabischen Frühling“ auch im Sudan einzuleiten und die drastischen Reaktionen des Regimes unter der Führung des Langzeitdiktators al-Baschir.

Darüber hinaus lernen wir eine Menge über den Arbeitsalltag eines Sozialanthropologen und wie ein Fahrrad zum einem entscheidenden Werkzeug bei der Feldforschung werden kann.

Und schließlich landen wir mit Timm im Südsudan, wo es 2010/11 eine große Euphorie und Aufbruchstimmung, sowie eine beispiellose Offenheit wegen des bevorstehenden Referendums zur Unabhängigkeit gab.

>>> Timm Sureau @ Max-Planck-Institut

>>> Timm Sureau @ Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

>>> Sudan

>>> Arabischer Frühling

>>> Telecomix

>>> Umar al-Baschir

>>> Südsudan

>>> John Garang

(das © der Fotos für das Episodenbild dieser Sendung liegt bei der Max-Planck-Gesellschaft und Timm Sureau – vielen Dank für die freundliche Genehmigung)