An einem sonnigen Sonntagnachmittag sitze ich mit dem zeitbasierten Künstler Thomas Brück auf dem Clausberg – direkt über der Saale – und spreche über seine Arbeiten und Recherchen zum Thema Apokalypse. Da Thomas auch einen recht spannenden Lebenslauf hat, beginnen wir unsere Unterhaltung mit einem biografischen Rückblick und arbeiten uns dann Stück für Stück in die Gegenwart vor. Außerdem werden wir nicht nur von einem Hubschrauber überflogen, sondern auch von einer Singdrossel mit einem Privatkonzert beglückt.
Im zweiten Teil der Sendung schließen wir nahtlos an den Ersten an und sprechen über Konrad Behrs Studienzeit an der Bauhaus-Universität in Weimar, mit dem besonderen Fokus auf inspirierende Aspekte, Methoden und Begegnungen. In diesem Zusammenhang darf natürlich „mobile radio“ (Sarah Washington und Knut Aufermann) nicht unerwähnt bleiben. Und da der erste Teil der Sendung mit einem Hörspiel endete, das sich mit dem aktuellen Zeitgeschehen beschäftigt, diskutieren wir ausführlich die gesellschaftlichen Verschiebungen und Verwerfungen unserer Zeit. Außerdem besprechen wir eine Vielzahl von Konrads aktuellen Projekten, die sich in dem weiten Feld der experimentellen Medienkunst bewegen.
Vor einigen Tagen hatte ich das Vergnügen, mit Konrad Behr ein längeres Gespräch über das Leben, das Radio und den ganzen Rest, zu führen. Und da in mehreren Jahrzehnten Einiges zusammen kommt, reicht eine Stunde Radiosendung nicht aus, um „dem ganzen Rest“ gerecht zu werden.
Deswegen ist dies der 1. Teil der Sendung, in der es um Konrad Behrs radiologische Sozialisation, das frühe Experimentieren mit 8-Bit-Musik, seine musikalische Entwicklung und ein spätes Studium an der „Bauhaus Universität“ in Weimar gehen wird, die mit „bauhaus.fm“ auch einen eigenen Radiosender betreibt.
Dazwischen hören wir einige von Konrads signifikanten Arbeiten, inklusive eines „Vogelschisses“.