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Ein quadratisches Episodenbild. Auf dunkelrotem Hintergrund steht oben links in weißer Schrift: jazzklub #09 - darunter, in kleinerer Schrift: Max Diller. Oben links befindet sich das weiße Logo des Jazzkollektivs (ein Kreis, in dem "Jazz Kollektiv Halle" steht). Darunter befindet sich ein Foto eines Trompeters (kurze dunkle Haare, Brille, blauer Pullover, schwarze Hose und schwarz-weiße Turnschuhe), der auf einem roten Sessel sitzt und auf seine Trompete herab blickt, die er in den Händen hält. Das Foto nimmt die unteren vier Fünftel des Bildes ein. Das Foto ist aus der Froschperspektive aufgenommen. Hinter dem Trompeter befindet sich eine dunkle Tür und auf beiden Seiten der Tür eine weiße Wand, die schwach beleuchtet ist.
(© Foto: Lukas Diller, © Bild: Jan Langhammer)

Der neunte Jazzklub wurde überschattet vom plötzlichen Tod Tom Wolters, der über Jahrzehnte hinweg die hallesche Kulturszene prägte und belebte und mit dem „WUK Theaterquartier“ einen einzigartigen Ort – mit dem „WUK Theater Schiff“ genau genommen zwei Orte – geschaffen hat, die nicht nur eine feste Größe in der freien Theaterszene darstellen, sondern durch ihre Offenheit für Experimente und eben auch für Musik, jenseits der etablierten und ausgetretenen Pfade, neue Spiel-Räume eröffnen.

Mit Tom Wolter verlor das Jazzkollektiv Halle einen langjährigen Kooperationspartner, der durch seine Offenheit und seinen enthusiastischen Tatendrang einen ganze Reihe von Veranstaltungen ermöglichte, von denen das „A-Minor“-Festival für Jazz und Improvisierte Musik, nur den vorläufigen Höhepunkt darstellte und das wir noch zusammen geplant hatten.

Zudem war Max Diller stark erkältet, was in der Summe zu einer recht gedämpften Stimmung führte.

So ist der neunte Jazzklub nicht zuletzt auch ein Zeitdokument, das musikalisch jedoch glücklicherweise nicht ohne leuchtende oder gar heitere Momente daher kam. Zumal Max Diller mit seiner Band „Blossom“ gerade ein neues Album veröffentlicht hatte, das auf den melancholischen Namen „Solastalgia“ hört (die Bedeutung dieses Namens wird, unter anderem, im Vorgespräch geklärt) und von dem der lautmalerische Song „Planierraupe“ gespielt wurde.

Und schließich führte Albrecht Brandt gewohnt vergnüglich durch den Abend – The Show Must Go On.

Max Diller – Trumpet

Albrecht Brandt – Double Bass

Hannes Lingens – Drums

Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle

wie immer im „Pierre Grasse“

Ein violetter Banner, in dem steht: Folge SerendipityCx und erhalte automatisch neue Folgen. Oben links ist das Logo der Sendung.

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