
Beim zehnten „jazzklub“ befinden wir uns schon mitten im Mai (2025) und dementsprechend ist die Stimmung frühlingshaft bis sommerlich, was nicht zuletzt an Christopher Kunz lag, der nicht nur verschiedene Saxophone spielte, sondern auch die Moderation des Abends übernommen hat. Außerdem erklingt, neben einer Eigenkompostion, auch eine Uraufführung eines seiner neuesten Songs.
Im Vorgespräch taucht zum ersten Mal Hannes Lingens auf, der ja einer der Gastgeber und Erfinder des „jazzklubs“ ist und der sonst vor allem durch exzellente Besenarbeit in Erscheinung tritt.
Dort reflektieren wir über modische Aspekte, über Percussion, Akkordeon und Vibraphon und wie das alles mit Sven-Åke Johansson zusammenhängt. Eine Hörempfehlung gibt es auch – nämlich der Schlagwerker William Winant.
Schließlich kommt auch Christopher Kunz ans Mikrofon und erzählt von seinen musikalischen Einflüssen (Ornette Coleman, Joe Lovano, Spektralmusik, Gérard Grisey, Tristan Murail). Im Anschluss sprechen wir über Christophers zahlreiche musikalische Projekte und schließen den Kreis zum „jazzklub“ #03, in dem Volker Heuken am Vibraphon zusammen mit Alma Trunk (Posaune) zu Gast war und mit dem er vor langer Zeit er seine erste Band gründete und immer noch zusammen mit ihm spielt.
Albrecht Brandt – Double Bass
Eine Veranstaltung des Jazzkollektivs Halle
wie immer im „Pierre Grasse“.

